Gedanken aus den vergangenen Wochen
Predigt: Verlorener Sohn
Link zur PredigtGestern Nachmittag habe ich eine Predigt von Christian Kutsch gehört. Es ging u.a. um das Gleichnis von dem verlorenen Sohn (im Lukas- Evangelium Kapitel 15, Verse 11-32).
Ich musste so weinen, denn ich habe erkannt es ist auch meine Geschichte. Als Kind christlicher Eltern habe ich mich von Gott abgewandt, da ich Jesus langweilig fand und die Welt interessanter. Ich bin auch zu den Schweinen gelandet (meine Schweine sind meine Psychische Diagnosen). Ich war auch am Boden und wusste nicht mehr wohin mit mir. Bis ich eine Predigt von Olaf Latzel und übers Gebet gehört habe, das war im Dezember´23.
Ich brauchte zwar noch eine Zeit (auch nach meiner Bekehrung im Jahr 2024, meine Autoimmunerkrankung kurz danach hat mich nochmal komplett aus der Bahn geworfen), aber seitdem ich Gott die Kontrolle gegeben habe, seitdem gelingt es mir immer mehr ruhiger, ausgeglichener, fröhlicher und mutiger zu werden.
Ich musste zum Vater zurück kehren, um mein Leben mit Jesus wieder zu leben. Ich bin dankbar, das Gott mich rausgeholt hat, ich weiß ohne ihn würde ich heute nicht mehr Leben.
Homi
Homi
Heute habe ich nochmal gemerkt wie sehr mir Homi mittlerweile vertraut. Sie hatte eine Fliegenfalle an der Pfote. Eigentlich hat meine Mama sie so hingelegt das sie die nicht so leicht findet, aber leider hat sie dann doch eine gefunden. Sie ist durchgedreht weil sie die Falle nicht von der Pfote abbekommen hat. Sie ist in mein Zimmer und hat versucht sich zu verstecken. Letztendlich ist sie in mein Schrank rein wo ich sie dann endlich einfangen konnte. Ich habe ihr dann behutsam die Falle von der Pfote entfernt und dann ihre Pfote mit Wasser sauber gemacht. Sie ist währenddessen ganz ruhig auf meinem Arm geblieben. Jetzt sitzt sie in meinen Zimmer und erholt sich von den Schrecken.
Ich bin dankbar, das sie sich von mir hat beruhigen lassen. Das sah zu Anfang noch ganz anders aus, als ich sie geholt habe. Mittlerweile sind zwei Jahre vorbei und sie zeigt mir täglich das sie mich gerne hat.
Gestern bin ich zur Bibelstunde und es hat ihr nicht gefallen das ich weg fahre. Als ich zurück bin hat sie sich (ich bin es gewohnt) nicht von mir anfassen lassen. Ich habe mich dann mit meiner Mama unterhalten und dann nach 10 Minuten kam sie doch. Wenn meine Mama oder ich traurig sind, dann setzt sie sich immer auf unseren Schoß und tröstet. Sie bleibt dann auch so lange auf dem Schoß bis sie merkt das es uns etwas besser geht.
Sie ist eine Katze die ganz stark über einen eigenen Willen verfügt.
Ich finde es faszinierend, was Gott bei den Tieren für Charaktere und Ideen erschaffen hat. Er formte ja nicht nur den Menschen, sondern auch jedes einzelne Tier. Gottes Ideen auch in meiner Katze zu sehen finde ich jeden Tag von neuem spannend. Ich liebe es seine Umsetzung zu beobachten.
Dankbarkeit für neue Möglichkeiten zu Dienen
Ich bin Gott dankbar, das ich die Möglichkeit bekommen habe meiner Gemeinde zu dienen. Nur durch sein zutun darf ich jetzt in der Reinigung dienen. Ich war mir lange unsicher, wie meine Schritte in der Gemeinde werden aber es war als hätte Gott zu mir gesagt, setz dich in der Gemeinde ein du bist soweit. Vermittelt wurde mir das durch Predigten, die ich dazu gehört habe.
Ich möchte mir immer vor Augen halten das ich das nicht für mich oder irgendeinen Menschen mache. Mir ist es egal ob ich gelobt werde. Ich möchte das in meinen Herzen immer der Gedanke da ist: Das ist für Jesus.
Deshalb lautete mein Gebet auch am Freitagabend und Samstagmorgen vor Dienstantritt:
Danke Vater, das du für mich einen Dienst gefunden hat indem ich dir dienen kann. Es soll nicht mir zum Lob sondern dir zur Ehre sein. Hilf mir meinen Dienst gut umsetzen zu können. In Jesu Namen, Amen.
Ich freue mich nach allem was Gott letztes Jahr für mich getan hat, nun etwas für ihn tun zu dürfen. Ich bin dankbar das er mich weiterhin formt und mir ein schlechtes Gewissen verpasst wenn ich falsch liege. Dadurch lerne ich und kann mich weiterhin verbessern. Auch dankbar bin ich das er mir hilft ihm die Danbarkeit auszudrücken, er erinnert mich wirlich immer wieder aufs neue und zeigt mir auch immer wieder neue Dinge, bei denen ich ihm wirklich dankbar bin.
MOGAD-Update
Stand Dezember 2025: Aktuell ist MOGAD weder in meinen Blut noch auf Bildern zu erkennen, wofür ich wirklich sehr dankbar bin.
Ich habe mit der MOGAD-Diagnose wirklich extrem lange zu kämpfen gehabt. Ich kam damit nicht zurecht. Ich habe nur Vorwürfe oder Missverständnisse erlebt. Angefangen bei bestimmten Mitgliedern meiner eigenen Familie bis hin zu Ärzten. Niemand konnte meine Sichtweise verstehen oder auch nur ansatzweise mal zu hören. Dauernd wurde ich nur kritisiert und dabei war ich wirklich schon extrem fertig.
Der einzige der wirklich immer für mich da war, war unser Heiland Jesus Christus. Er musste mich durch sehr viele dunkle Täler führen (Psalm 23). Durch sehr starke Ängste und durch hohe Hass- und Wutgefühle. Ich kam einfach nicht klar. Ich brauchte lange ihm in dieser Sache zu vertrauen. Ich habe lange gegen dieses Vertrauen angekämpft. Heute weiß ich er ist der einzige Weg aus dieser Erkrankung heraus. Ich habe alles in seine schützenden Hände gegeben. Ich habe ihm gesagt das unser liebender Vater entscheiden soll, ob ich ein Schub bekomme oder von einem Schub verschont bleibe. Gott hat sich dafür entschieden, das aktuell keine Läsionen zu sehen sind. Meine Medikamente nehme ich nicht wegen Unverträglichkeit mit der Psyche. Ich bin dankbar das Gott meinen Weg zu einen sehr kompetenten Neurologen geführt hat, der mir sagte ich bin die Chefin über meinen Körper, also habe ich auch das sagen darüber, ob ich Medikamente zu gebe oder nicht. Gott ist der Chef über meinen Körper und es lohnt sich ihm 100% in der Sache zu vertrauen.
Ich bin dankbar, das ich durch MOGAD die Möglichkeit habe Gott nun wirklich zu vertrauen. Ich denke Gott musste mich dort hin führen um dies zu lernen, da ich wirklich Schwierigkeiten hatte mit dem Vertrauen zu ihm und ich wollte alles selber kontrollieren. Heute weiß ich nichts liegt in meiner Hand, denn Gott schützt seine Menschen und er liebt mich und deswegen muss ich nie wieder selber etwas kontrollieren.
Bitterkeit
Bitterkeit:
Ein aktuelles Gebetsanliegen von mir ist, das ich merke das ich noch sehr verbittert bin, vor allem was den Umgang mit meinen beiden Geschwistern angeht.
Ich arbeite gerade sehr stark daran, mich nicht mehr dieser Verbitterung hinzugeben. Es ist nicht so leicht, wenn sich viele Jahre etwas aufgestaut hat, dies fallen zu lassen. Oft handle ich aus vermeintlichen Eigenschutz.
Ich bin dankbar für die Erkenntnis nicht mehr verbittert sein zu wollen, dennoch würde ich es lieber gar nicht mehr haben wollen. Es ist mein Stolz der mich nicht davon wegkommen lässt. Ich hoffe und bete das der Tag kommen wird, an dem ich alles was mich damit verbindet hinter mir lassen kann.
Ich bete zu Gott, das es mir durch seine Hilfe gelingt.
Dankbarkeit
Dankbarkeit
Gestern Abend ist mir nach einem Gespräch nochmal klar geworden, wie dankbar ich sein kann und darf trotz meiner Diagnosen. Ich kann sehen, hören, schmecken, atmen und mich bewegen. Ich bin weder eingesperrt noch habe ich andere Probleme die mich blockieren oder stören.
Gott ist so gut, er zeigt mir das jeden Tag neu. Meine Autoimmunerkrankung habe ich ihm in seine Hände gelegt und laut Radiologie ist im MRT nichts zu sehen, zumindestens laut der letzten Bildaufnahme. Ich muss natürlich noch mit meinem Facharzt darüber sprechen, aber es sieht bisher gut aus. Gestern hatte ich ein wenig Probleme mit meinen Augen, weil ich etwas verschwommen gesehen habe, aber es kam sofort der Gedanke, das ich es in Gottes treue und bewahrende Hände lege und er entscheidet ob ich einen Schub bekomme oder nicht.
Ich bin dankbar, das dies etwas ist was ich nicht selber steuern muss, es ist etwas was Gott steuert.
Am See
Am Samstag, den 31.01.2026 bin ich mit meiner sehr guten Freundin an einem See spazieren gegangen und dabei sind wir auf diesen wunderschönen Vogel gestoßen. Wir hatten "für mich ein Geschenk Gottes" die Begegnung mit einer Dame, die die Tiere schon sehr gut kennt und so war das Schwan-Weibchen sehr nah an uns heran gekommen. Die Dame kannte sich wirklich sehr gut aus und man hat ihr angemerkt, das sie sich sehr für die Tiere interessiert. Sie hat uns eine Menge über diese wunderschönen Tiere berichtet.
Meine Freundin und ich sind sehr dankbar das wir dieser Dame begegnet sind. Sowas ist nicht selberverständlich. Es war wirklich wie so ein Geschenk was von oben kam. Ich war sehr dankbar das meine Freundin ihr Bibelverse mitgeben konnte, sodass auch wir ihr einen kleinen Dienst tun konnten. So ein wunderbares Privileg.
Youtube Freikirche Köln
Ich hatte ein Text für Youtube geschrieben unter dem Video einer Gemeinde, mich dann aber doch entschieden das mir das evtl. doch für Youtube etwas zu öffentlich ist und es für meine Website hineinstelle. Es geht um das Thema das Gott auch Menschen aus dem Leben entfernen kann, wenn sie einem Schaden.
Link zum Video im Button
Ich durfte es auch erleben, obwohl es mir im Moment noch sehr weh tut. Es sind meine beiden Geschwister. Wir hatten wegen meines Borderline und wegen meines Glaubens großen Streit und ich habe den Kontakt abgebrochen. Sie wollen nicht verstehen das ich emotional durch meine Diagnose, leider Schwierigkeiten habe ruhig zu bleiben. Quasi leugnen sie meine Erkrankung. Und machen mir schwere Vorwürfe das ich eine schlechte Christin bin, u.a. weil als Christin sollte ich mich ja anders benehmen. Dabei kennen sie Jesus selber und Glauben nicht an ihm.
Natürlich tut mir mein Verhalten oft sehr leid, Jesus arbeitet seit letztes Jahr gezielt an meiner Heilung und ohne ihn wäre ich nie Dankbar für meine Diagnose. Heute weiß ich das er mich durch dieses Leid heraus formen kann, es steht ja auch so schön im Hebräerbrief (Kapitel 12).
Ich habe den Kontakt zu meinen beiden Geschwistern nun abgebrochen und auch wenn es schmerzt, weiß ich das es die richtige Entscheidung war und ich vertraue auf Gott das er sie aufwecken wird und dann können wir hoffentlich wenn es sein Wille ist, wieder Kontakt haben. Ich weiß das es die richtige Entscheidung war, weil ich mich besonders im Moment von Gott sehr behütet fühle und ich merke wie er mich weiter formt und an mir arbeitet und zum anderen habe ich mich mit meinen Glaubensschwestern über die Situation unterhalten, habe auch mich in Frage gestellt und die Reaktion war von allen mit denen ich geredet habe eindeutig. Ich weiß das Gott mein Weg ist und auch wenn ich mich deswegen oft einsam fühle, die Einsamkeit ist nur eine kurze Zeit und spätentens in der Ewigkeit wird alles Leid vorbei sein. Und ich werde nie mehr wieder allein sein, denn es gibt jemanden der immer an meiner Seite sein wird.
Jahreslosung
Die Jahreslosung für 2026:
Siehe ich mach alles neu/Offenbarung 21,5
Klar ist mir bewusst, das diese Losung nicht für mich gezogen worden ist und vor allem für jeden Menschen gilt, aber als ich von ihr gehört habe musste ich weinen. Ich habe mit 2025 ein ziemlich heftiges Jahr hinter mir und ich muss ehrlich sagen, das ich noch bis Spät in den Herbst dachte, was für ein bes*** Jahr. Aber Gott hat mir in den letzten Zügen des Jahres gezeigt wie dankbar ich sein kann.
Ich bin das erste mal in meinen Leben dankbar für meine Psychische Diagnose gewesen. Etwas wo ich nicht dachte, das ich das jemals sein werde. Aber doch, denn Gott konnte mir dadurch etwas beibringen. Auch wenn ich noch lange nicht perfekt bin, viele Menschen denken ja das durch die Bekehrung keine Sünde mehr passiert und wir Christen absolut rein sein müssen. Nein, Sünde passiert dann erst recht, weil der Wiedersacher nicht aufgibt uns zurückkehr holen zu wollen. Ich habe soviele schräge und wiederliche Träume seit November 2025, aber ich weiß ich kann sie Gott geben und er befreit mich. Vielleicht bin ich nicht der Mensch den andere Personen in mir sehen wollen, vielleicht noch nicht ein glänzendes Beispiel als Christin, aber ich habe etwas was andere leider noch nicht gefunden haben. Ich habe Heilsgewissheit. Und die Gewissheit das ich mein Leben nicht mehr selber kontrollieren muss, sondern das alles in den gnadenreichen und schützenden Händen Gottes liegt.
Danke Vater, für deinen Sohn Jesus Christus, durch dem ich und alle die an ihn glauben nicht verloren gehen.
Buch: Bete für deinen zukünftigen Ehemann
In letzter Zeit habe ich mir doch wieder mehr Gedanken ums heiraten gemacht, als mir eigentlich lieb war. Ich habe dann angefangen für meinen zukünftigen Ehemann zu beten und bin nun das vergangene Wochenende auf eine christliche Seite aus der Schweiz im Internet gestoßen, wo ich ein Buch entdeckt habe, das sehr leicht geschrieben ist und auch gute Fragen zum Thema: Beten für den zukünftigen Ehemann stellt.
Ich gehe die Fragen nach jedem Kapitel mit meiner Mama durch und entdecke dadurch immer wieder neue Anreize fürs Gebet.
Ich bin dankbar für die Fragen in dem Buch. Dadurch das ich sie zusammen mit Jesus und meiner Mama durcharbeite, merke ich wieviele Fortschritte ich in diesen Bereich durch Gottes Gnade schon erhalten habe. Gott hat mich in allen Ecken und Kanten im Jahr 2025 geschliffen, dennoch fühle ich mich wie ein Rohdiamant der noch zu Ende geschliffen werden muss. Meine Mama hat mir heute auch gesagt, was ich auch schon gedacht habe, das Gott gerade noch an mir schleift damit ich genauso werde wie er mich haben möchte.
Dazu passt auch der wunderschöne Jahreskalender den mir unsere liebe Pastoren-Ehefrau gegeben hat. Ich fand diese Geste total lieb und es hat mich sehr gefreut das sie an mich gedacht hat. Auf dem Kalender steht unsere wunderschöne Jahreslosung aus Offenbarung 21,5: Siehe ich mach alles neu. Ja, ich kann mit Dankbarkeit sagen, Gott arbeitet an mir und auch wenn meine Fehler noch zu oft zum Vorschein kommen, wird er nicht aufhören mich zu verändern und ich weiß das wenn ich soweit bin, dann bringt er mich zu meinem Ehemann. Ich bitte ihn jeden Abend darum das er uns zusammen führt und ich fühle mich sehr sicher durch das Gebet, weil alles in seiner Hand liegt und ich ihm einfach nur Vertrauen darf.
Abend Gebet
Zur Zeit singe ich mein Abendgebet vor dem Schlafen gehen (Lied: Christi Blut und Gerechtigkeit). Durch die Abendandacht mit meinen Eltern, bete ich ja schon während der Andacht für die Nacht und so dachte ich mir wäre es eine schöne Idee ein Lied zur Nacht zu Singen.
Die erste Strophe habe ich als Kind von meiner Mama zum beten beigebracht bekommen, deshalb kann ich diese schon bereits auswendig, wofür ich sehr dankbar bin.
Wohnungssuche
Aktuell suche ich nach einer eigenen Wohnung, bitte betet das ich schnell eine finden werde.